Wenn Rohöl teurer wird, steigen Spritpreise sofort wie eine Rakete.
Wenn Rohöl fällt, sinken sie langsam wie eine Feder.
Wir zeigen, was die Konzerne lieber verbergen.
Wirtschaftsforscher nennen es „Raketen und Federn": Spritpreise folgen steigenden Rohölpreisen innerhalb von 1–2 Tagen, fallen aber bei sinkenden Rohölpreisen nur über 2–4 Wochen — wenn überhaupt vollständig.
In dieser Verzögerungsphase kassieren die Mineralölkonzerne eine versteckte Zusatzmarge, die nicht auf veränderten Kosten beruht, sondern rein auf asymmetrischer Preisgestaltung.
Das Bundeskartellamt hat dieses Muster in mehreren Sektorberichten dokumentiert und kritisiert — geändert hat sich wenig.
Rohöl vs. Durchschnitts-Spritpreis — alle Daten live von Tankerkönig & Yahoo Finance
Die blaue Kurve zeigt den Brent-Rohölpreis (USD/Barrel). Die orangene Kurve zeigt den geschätzten deutschen Durchschnitt E5. Wenn Öl fällt und der Spritpreis träge bleibt — das ist der Moment, in dem Konzerne auf Kosten der Verbraucher verdienen.
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